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Gedenkfeier für Wather Rathenau

Im Juni 1922 wurde Walther Rathenau von Faschisten ermordet. Er war Außenminister und gehörte der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) an, einer eher liberalen Strömung. Ihm zu Ehren sowie zu Ehren des ersten Präsi­denten der Weimarer Republik Friedrich Ebert und des von Rechtsterroristen ermordeten Ministers Matthias Erzberger wurde in Gummersbach ein Ehrenmal errichtet, das jedoch schon bald nach der Machtergreifung der Nazis zerstört und entehrt wurde. An dieses Ehrenmal erinnerten die im Rat der Stadt Gummersbach vertretenen demokratischen Parteien in einer kleinen Gedenkfeier am Sonntag, den 14.08.2022 - hundert Jahre nach der Errichtung. Der Co-Sprecher unseres Ortsverbandes hielt diese kurze, mahnende Rede:

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Offener Brief an Fraktion und Bundesvorstand

Der OV Gummersbach macht seinem Unmut über den Zustand der Ampelkoalition öffentlich.

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Ostermarsch Gummersbach 2022

 

Der OV der Gummersbacher Grünen hat auch in diesem Jahr am Ostermarsch teilgenommen. Der stand ganz im Zeichen des Ukraine-Krieges. Der Grundgedanke Konflikte gewaltfrei zu lösen, der Friedensforschung deutlich mehr Gewicht zu geben kommt in beiden Reden zum Ausdruck. Es waren viele GRÜNE Teilnehmer*innen aus dem Kreisgebiet dabei, die diesen Kurs unterstützen.

Hier der Redebeitrag unseres Sprechers Lothar Winkelhoch

sowie der Redebeitrag unserer Bundestagsabgeordneten Sabine Grützmacher.

 

Mahnwache für die Hanauer Mordopfer

am 19.02.2022 in Gummersbach auf dem Lindenplatz

 

Hass, Hetze und rechtsextreme Tendenzen sind leider in unserer Gesellschaft keine Seltenheit. Bei alltäglichen Gesprächen fällt oft genug eine kleine, vermeintlich harmlose Bemerkung oder gar ein "nicht böse gemeintes Witzchen" über Mitmenschen, die mitten unter uns leben, lieben, trauern, arbeiten, lernen und einfach für ihre Familie da sind. Wie verletzend eine unachtsame Wortwahl für manche Menschen sein kann, darüber machen sich viele unserer MitbürgerInnen keine Gedanken. Jedoch es ist sehr bedenklich, dass derartige Sprüche zum Alltag gehören. Manchmal ist es unbewusst, doch oft auch absichtlich diskriminierend gemeint.

Und das sind die Anfänge, derer wir uns erwehren müssen.

Wahrscheinlich hat sich der Mörder von Hanau am Anfang seiner Verblendung auch keine Gedanken über seine Mitmenschen gemacht und sich "hochgeschaukelt" bis er gar keine Grenzen mehr erkannte. Das Schlimme in unserer Gesellschaft jedoch ist, dass solch ein Szenario nicht wahrgenommen wird – weil viele es nicht wahrhaben wollen.

Es sind keine Einzeltäter, die solche Verbrechen begehen, sie werden von rechtsextremen Strömungen, Parteien und einer zunehmenden Gleichgültigkeit geradezu unterstützt. Das reicht sehr weit in unseren Alltag hinein und genau daran wollten wir mit der Mahnwache erinnern. Wir wünschen uns ein Bewusstsein über die Situation, Nachdenken über das eigene Handeln, unsere Wortwahl und die Folgen davon, kurz: Empathie für unsere Mitmenschen.

Der OV Gummersbach hat an der Kundgebung teilgenommen. Wir wurden von dem Kandidaten für die Landtagswahl Uwe Söhnchen unterstützt und unsere Bundestagsabgeordnete Sabine Grützmacher sandte ein Grußwort aus Berlin. Außer der LINKEN war von den anderen politischen Parteien niemand gekommen.

F L Winkelhoch
21.02.2022

 

Hochwasserkatastrophe an Ahr und Erft

 

Was hat die Stadt Gummersbach aus der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 an Ahr und Erft gelernt?

 

Die Fraktion der Grünen im Gummersbacher Stadtrat hat zu diesem Thema  eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet, die in der Stadtratssitzung vom 06.10.2021 beantwortet wurde und längere Diskussionen auslöste.

Muss die Stadt Gummersbach aus der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli Konsequenzen bezüglich der bisherigen Bewertung des Hochwasserrisikos für die Bewohner der Stadt ziehen?

Diese zentrale Frage wird uns sicherlich die nächsten Monate und Jahre intensiv beschäftigen und allen Entscheidungsträgern ein erhebliches Umdenken abverlangen. Die Hochwasserrisiko-Managementplanung in NRW (federführend die Bezirksregierung Köln) enthält  u.a. für Gummersbach eine Hochwasserrisiko und Maßnahmenplanung (Karte, Stand März 2021).

Hier werden im "Teileinzugsgebiet Sieg" neben der Agger auch Sessmarbach, Rospebach, Dörspe und Steinagger im Gummersbacher Stadtgebiet als Risikogewässer bewertet. Ein ständig in Arbeit befindlicher und revidierter "Kommunensteckbrief" stellt die Maßnahmenplanung zur Verminderung von Hochwasserrisiken in Gummersbach dar (ca. 70 - 80 konkrete Maßnahmen). Für das Stadtgebiet existieren zudem sogenannte Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten. Mit deren Hilfe ist zu erkennen, wo in der Stadt konkret Gefahren und Risiken durch Hochwasser bestehen. Auf Basis dieser Karten kann die individuelle Gefahrenlage bewertet werden. Man kann damit Schäden vorbeugen bzw. Schutzmaßnahmen planen. Die Karten sind Grundlage der Hochwasserrisikomanagementplanung, die jede potenziell von Hochwasser betroffene Region in der EU bis 2015 erstellen musste.

Die Schlüsselfrage, die sich alle Verantwortlichen allerdings inzwischen stellen müssen heißt:

Sind die bisherigen Hochwasserszenarien, die zu unserer Gefahren- und Risikobewertung führen in der Folge des Klimawandels noch realistisch?

Das Starkregenereignis, das im Juli an Ahr und Erft die Katastrophen auslöste, führte in kürzester Zeit zu solchen Wassermassen, die vermutlich unter die Kategorie HQextrem –“Jahrtausendhochwasser“ einzuordnen sind. Das heißt: im Rahmen eines Klimafolgen-Anpassungsprozesses müssen die Risiken für die Gummersbacher Bevölkerung neu bewertet werden und die bisherigen Hochwasserszenarien und Hochwasserkarten angepasst werden. Diese Maßnahmen führen auch zwangsläufig zu einer Neuausrichtung der Bauleitplanung, da der Aspekt der Regenrückhaltung durch Retentionsflächen und/oder bauliche Schutzeinrichtungen deutlich stärker Berücksichtigung finden muss. Die Stadtwerke arbeiten zurzeit an einer Risikobewertung Starkregenereignisse. Die Ergebnisse werden im Herbst vorgestellt und diskutiert.

Die Anfrage der Grünen Fraktion konnte seitens der Stadtverwaltung nicht abschließend zufriedenstellend beantwortet werden, zumal der Diskussionsprozess erst gerade begonnen hat.

Joachim Scholz

 

Entsetzen über Rücksichtslosigkeit der Firma Keil

Ist soziale Verantwortung und Menschlichkeit nun vollends dem Profit untergeordnet?

Dazu folgender Offene Brief an die Geschäftsführung der Firma Keil in Engelskirchen:

 

Danke Stadt Gummersbach!

Nun ist Dein Gesicht viel freundlicher.

vorher_nachher

Aufgrund einer Initiative der GRÜNEN hat die Stadt schnell und gut reagiert. Die hässlichen Schottersteine wurden durch blühende Beete ersetzt. Welch ein schöner Anblick! Es gibt wohl niemanden, der/die die klimaschädlichen, insektenfeindlichen Steinwüsten besser findet...

Die Fraktion der GRÜNEN bemüht sich vehement darum, diese "Gärten des Grauens" insgesamt aus dem Stadtbild und den Dörfern fernzuhalten. Leider gibt es jedoch immer wieder Behinderungen in diesem Bemühen - ausgerechnet durch einige  Politiker, die nichts lernen können oder wollen...

Ortsverband Bündnis 90 / Die GRÜNEN

 

Klima schützen, Kohle stoppen, Dörfer retten!

Wir sind dabei und unterstützen.

Plakat Menschenkette

 

Baumschutzsatzung für die Stadt Gummersbach

CDU lehnt Antrag ohne Diskussion und Kommentar ab

In der Juni-Sitzung des Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Mobilität zeigte die CDU ihr wahres Gesicht. Den Antrag der Grünen zur Wiedereinführung der Baumschutzsatzung wurde ohne Diskussion und ohne Kommentar der CDU abgelehnt.
Die Argumente der Grünen:
- Bäume in der Stadt sind grundsätzlich ein Ausdruck für Lebensqualität.
- Sie sind wichtig für das Stadtklima, für die Aufenthaltsqualität und bieten Schutz bei hohen Temperaturen.
- Bäume bieten Lebensräume für Vögel und Insekten und wirken somit dem Verlust von Artenvielfalt in Siedlungsgebieten entgegen.
Die Argumente der CDU: keine

Nussbau 40 Jahre alt
Foto: Nussbaum, 40 Jahre alt


So stand die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung in Gummersbach auf der Tagesordnung. In der ganzen Welt ist anerkannt, dass gerade Bäume ein wichtiger Bestandteil des Kilamschutzes sind, insbesondere in besiedelten Gebieten. Die Verwaltung hat auf Initiative der B90/Die Grünen eine sachliche Vorlage eingebracht. Ohne jede Diskussion und Kommentar wurde das von der CDU abgelehnt.

Vor dem Hintergrund des rasant fortschreitenden Klimawandels wäre der demonstrative Schutz großer Bäume durch die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung in der Stadt ein Bekenntnis zu einer verantwortungsvollen kommunalen Klimapolitik gewesen.

Der Schutz von Bäumen in der Stadt bleibt wie in der Vergangenheit somit allein den Eigentümer*innen überlassen. Und wenn ein Bäum "stört", wird er halt gefällt. Die Grünen Gummersbach können somit nur an die Eigentümer*innen appellieren, nur Bäume zu fällen, die eine Gefährdung darstellen.


Konrad Gerards

 

Haushaltsrede 2021

Haushaltsrede 2021 der Grünen von Konrad Gerards

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Schluss mit Schottergärten!

Schottergärten sind nicht nur ökologisch wertlos, sie sind eine zusätzliche Belastung für das städtische Ökosystem.

 

Deshalb bringt unsere Stadtratsfraktion folgenden Antrag ein.